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Warum du im Alltag so oft zu Süßem greifst

  • Autorenbild: Caroline Luther
    Caroline Luther
  • 7. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Es fängt selten spektakulär an. Ein Tag, der schon am Morgen schneller läuft, als dir lieb ist. Noch bevor du richtig bei dir angekommen bist, bist du schon mittendrin: Termine, Verpflichtungen, kleine und große Erwartungen. Du funktionierst, wie du es gewohnt bist. Vieles läuft nebenbei, innerlich sortierst du, was als Nächstes dran ist.



Wenn der Wunsch leise beginnt

Irgendwann meldet sich ein leiser Wunsch nach etwas Süßem. Kein großer Hunger, eher ein inneres Ziehen. Du merkst, dass die Luft dünner wird – nicht draußen, sondern in dir. Vielleicht war der Vormittag voller Aufgaben, vielleicht lag in einem Gespräch mehr Spannung, als es nach außen aussah. Du hast das meiste weggesteckt, aber dein Körper vergisst solche Momente nicht so schnell.

Ein vertrauter Griff

Der Griff zur Schublade, zum Schrank oder zur Tüte hat oft eine Geschichte. Manchmal liegt darin Müdigkeit. Manchmal das Gefühl, immer weiter machen zu müssen. Manchmal der Wunsch nach einem kurzen Moment, in dem nichts von dir erwartet wird. Das Stück Schokolade, der Keks, die kleine Süßigkeit gehören dann zu einem Ablauf, der sich vertraut anfühlt. Ein kurzer Augenblick, in dem du dir selbst etwas gibst, das im Alltag oft keinen Platz bekommt: eine kleine Pause, die nur dir gehört.

„Manchmal ist ein süßer Moment der einzige, der sich wirklich weich anfühlt.“

Gemeinsame Erfahrungen, die selten ausgesprochen werden

Von außen sieht es aus wie eine spontane Entscheidung. Du weißt jedoch, dass mehr dahintersteckt. Viele Frauen kennen diese Abläufe, auch wenn selten darüber gesprochen wird. Die Szene sieht überall ein wenig anders aus – eine andere Küche, ein anderer Arbeitsplatz, ein anderer Tag. Und doch ähnelt sich das innere Erleben: ein Tag, der viel verlangt, ein Körper, der trägt, ein Kopf, der selten abschaltet. Dann ein kleiner süßer Moment, der sich wie ein weicher Punkt im sonst kantigen Tagesverlauf anfühlt.

Ein Blick hinter das Verlangen

Es geht dabei nicht darum, etwas richtig oder falsch zu machen. Der Griff zu Süßem erzählt etwas von deinem Alltag, deiner Belastung und deinem Bedürfnis nach Entlastung. Er zeigt, wie viel du leistest, ohne dass jemand es unbedingt sieht. Und er erinnert daran, dass es einen Teil in dir gibt, der nicht nur funktionieren, sondern auch gehalten werden möchte.

Das leise Spiegelbild des Alltags

Vielleicht merkst du, wenn du solche Momente beobachtest, wie viel sie über deinen Tag erzählen. Über deinen Rhythmus, über das, was dich bewegt, über das, was du mit dir trägst. Du bist mit diesen Erfahrungen nicht allein. Viele Frauen leben mit ähnlichen Mustern – still, nebenbei, unsichtbar für die meisten.

Der Umgang mit Süßem ist oft ein leiser Spiegel dafür, wie viel du gibst. Und auch dafür, wie sehr du dir zwischendurch wünschst, einmal tief durchatmen zu dürfen.


Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und dir wünschst, mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen, findest du in meiner kostenfreien Facebook-Community einen geschützten Raum für Austausch, kleine Impulse und ehrliche Alltagserfahrungen – ohne Druck, ohne Perfektionsanspruch. Deine Caroline


 
 
 

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